Rasende Reporter:innen

Eine Zeitung von der Klasse für die Klasse heißt Artikel und Bildmaterial von der Klasse für die Klasse. Ob Berichte aus der Lohnarbeit, Alltagserfahrungen, Kulturreportagen, realpolitische Entwicklungen im Kiez, Einblicke in politische Kämpfe, Internationale Entwicklungen oder polemische Kommentare: All das bildet die Lebensrealität unserer Klasse in Schrift, Bild und Video journalistisch ab und all das hat ab sofort Platz in der neuen Ressortsparte “Rasende Reporter:innen”.

Denn Reporter:innen sind weder Künstler noch Politikerinnen, sondern ganz gewöhnliche Menschen – so schreibt das schon der Journalist Egon Erwin Kisch, Namensgeber unseres neuen Ressorts.

“Berlin in den Zwanzigern: Ein wildes Durcheinander, in dem nicht nur der politische Lärm wächst. Erst dank des »rasenden Reporters« mit dem gespitzten Ohr und dem noch spitzeren Bleistift erklinkt die Sinfonie der Großstadt.”

Das Berlin in den Zwanzigern von Kisch liegt mehr als hundert Jahre zurück. Die Aufgabe der rasenden Reporter:innen bleibt aber aktuell.

Der jüdische Kommunist Egon Erwin Kisch migrierte nach dem ersten Weltkrieg aus Prag nach Berlin und machte sich hier einen Ruf als “rasender Reporter”. Von den Nazis verfolgt, floh Kisch aus Deutschland und arbeitete im Pariser antifaschistischen Widerstand sowie im Spanischen Bürgerkrieg. Später emigrierte er nach Mexiko und kehrte danach nach Prag zurück. Kisch verstart als einer der bedeutensten Chronisten der antifaschistischen und kommunistischen Arbeiterbewegung im Jahr 1948.

Um eure Arbeiten als rasende Reporter:innen zu veröffentlichen, müsst ihr uns nur eine E-Mail an redaktion@gegenwind.news senden. Willkommen sind Bilderreportagen, fertige und unfertige Artikel, hochglanz bearbeitete und ungeschnittene Videoberichte, Endfassungen von Reportagen und einfache Themenvorschläge. Wenn ihr Unterstützung beim Schreiben oder Strukturieren benötigt, steht euch die Redaktion ebenfalls zur Verfügung.